FV Ötigheim - FC Frankonia Rastatt 3:2 (3:0)
Das Spiel beim FV Ötigheim hatte irgendwie noch gar nicht richtig begonnen, da war es auch schon entschieden. Von der Entstehung her unglücklich, unter dem Strich aber verdient lag man bereits zur Pause schier aussichtslos mit 0:3 hinten. Was war passiert? Ötigheim startete gut und hätte nach fünf Minuten schon in Führung gehen können - in dieser Situation rettete noch der Pfosten. Doppeltes Unglück dann beim Führungstreffer: Ein Freistoß, der eigentlich keiner sein durfte, wurde abgefälscht und war deshalb nicht mehr zu halten. Keine drei Minuten später erhöhte Henkel für Ötigheim auf 2:0, der dritte Treffer fiel nach einer knappen halben Stunde durch einen durchaus diskussionswürdigen Elfmeter. Dabei war es keinesfalls so, dass die Frankonen an die Wand gespielt wurden, im Gegenteil: Ötigheim bot im Mittelfeld viele Räume an, doch aus dem Zentrum kamen keine kreativen Impulse - zwei Schüsse von Puszczewicz und Ahmic waren die einzigen Lebenszeichen vor der Pause.
In der zweiten Halbzeit agierten die Ötigheimer - wohl im Gefühl des sicheren Sieges - etwas fahrlässig, so dass Andi Wörner per Doppelpack (51./54.) den Anschluss herstellen konnte. Dennoch bezog das Spiel danach seine Spannung beinahe ausschließlich aus dem Ergebnis. Die Offensivbemühungen der Frankonen endeten meist spätestens an der Strafraumgrenze, während Ötigheim es bei einigen guten Kontergelegenheiten versäumte, die Vorentscheidung zu erzielen.
Mit einem Sieg hätte man Ötigheim wieder auf Schlagdistanz holen können. Bei nunmehr zehn Punkten Rückstand ist der Zug nach oben nun aber leider endgültig abgefahren. Nach drei Niederlagen in vier Spielen muss man stattdessen aufpassen, nicht ins graue Mittelfeld abzurutschen.