DJK Au - FCF 1:4 (0:3)
Nach der herben Niederlage gegen Lichtental vor einer Woche stand die Erste Mannschaft bereits unter Zugzwang, wollte man einen Fehlstart wie im Vorjahr vermeiden. Entsprechend motiviert und gut vorbereitet ging man in das Duell gegen die DJK Au, die man ja bereits im Pokal vor zwei Wochen zu Hause schlagen konnte.
Von Anfang zeigte Frankonia die bessere Spielanlage, agierte in vielen Aktionen aber erneut etwas fahrig und konnte das Spiel nicht so recht kontrollieren. Trotzdem ging man in der 20. Minuten nach einer etwas glücklichen Befreiungsaktion in Führung. Janusz Lazarski legte dabei vor dem Tor uneigennützig auf Andy Wörner ab und dieser hatte keinerlei Probleme die wichtige Führung zu erzielen. In der Folgezeit dann auf beiden Seiten viel Leerlauf. Doch als sich beide Seiten mit dem 1:0 Pausenergebnis abgefunden zu haben schienen drehte Turbo-Isi Ahmic richtig auf: einem Sololauf über den halben Platz ließ er ein perfektes Abspiel auf Peter Kotzur folgen, der den Ball aus knapp 16 Metern in die Maschen drosch – Traumtor. Geschockt durch das 0:2 ließ die DJK nach einem haarsträubenden Abwehrfehler einen weiteren Treffer zu, erneut durch Tormaschine Andy Wörner.
Was in der zweiten HZ folgte, darf getrost als „Frankonia-Krankheit“ bezeichnet werden. Anstatt sich den nun total verunsicherten Gegner zurecht zu legen und mit einem deutlichen Ergebnis ein Zeichen zu setzen, ging der Spielfluss nun völlig verloren und die Chancen, die sich durch Kontersituationen trotzdem zu Hauf ergaben, wurden zum Teil kläglich vergeben. Doch auch die Defensive, die in der ersten Halbzeit wieder zu gewohnter Stabilität fand, wurde mit zunehmendem Verlauf unkonzentrierter und so bekam man in der 80. Minute durch den A-Jugendspieler Timo Stolz noch einen völlig unnötigen Gegentreffer. Immerhin stellte Kapitän Kamil Puszczewicz in der 85. Minute den alten Abstand wieder her. 1:4 aus Sicht der Gastgeber lautete somit das alles in allem verdiente Endergebnis.
Das 1:6 gegen Lichtental wurde zum Teil wieder gut gemacht, doch die Mannschaft hat noch reichlich Luft nach oben. Dieses Potential gilt es am kommenden Sonntag gegen den Aufsteiger Mörsch II abzurufen und den Schwalbenrain wieder zur Festung zu machen.